Aktuelle Meldungen

der Bergrettung Riezlern

09.06.2019

Rettung mehrer Personen aus alpiner Notlage 2 weitere Einsätze am Sonntag

Gemeinsam mit der Polizeiinspektion Kleinwalsertal und der Flugpolizei waren wir heute im Einsatz um eine Gruppe verstiegener Personen aus unwegsamen Gelände zu bergen.



Bereits am gestrigen Sonntag unterstützen wir 2 mal den Hubschrauber C8 bei der Rettung einer Frau die auf dem Weg von der Kanzelwand ins Tal gestürzt war sowie bei der Rettung einer Frau die sich im Bereich Gehrenhang eine Fraktur des linken Fußes zugezogen hatte. 



 



Offizielle Pressemitteilung der Polizei zum heutigen Einsatz: 



 



Eine 23-köpfige US-Studentengruppe wanderte am 09.06.2019 gegen 12.30 Uhr in Mittelberg zur Bergstation des Walmendinger Horns. Beim Aufstieg teilte sich die Gruppe, wobei 6 Personen auf einem Schneefeld in Schwierigkeiten geriet. Ein Weiterkommen war ihnen nicht mehr möglich. Die 6 in Not geratenen Personen wurden durch den Polizeihelikopter Libelle mittels Tau geborgen und unverletzt ins Tal geflogen. Die Tourenplanung war magelhaft, die Ausrüstung und Bekleidung unzureichend. Am Einatz waren die Crew des BMI-Helikopters sowie die Bergrettung Riezlern mit 12 Mann beteiligt.  


06.06.2019

Erneuter Aufwändiger Einsatz im Altschnee

Am 6.6 gegen 18:15 Uhr wurden die Bergrettungen erneut zu einem aufwändigen Einsatz alarmiert.



Ein Wanderer hatte sich im Bereich Warmatsgund auf dem Weg zur Fiderepasshütte die Kniescheibe ausgekugelt und konnte nicht mehr weiter gehen. Da die Mannschaften zur selben Zeit im Depot Mittelberg der Großeinsatz der vergangengen Tage nachbesprachen machten sich einige Teams unverzüglich mit Geländefahrzeugen zu dem Verletzten auf den Weg.



Durch den zu dieser Zeit vorherschenden dichten Nebel war an einen Hubschrauber Einsatz nicht zu denken. Die Einsatzleitung entschloss sich daher das ganze terrestrisch abzuwickeln. Der Verletzte wurde mit einer speziellen Schleiftrage bis zu den Einsatzfahrzeufgen gebracht und im Tal dem Rettungswagen übergeben.



Auch dieser Einsatz war durch den zum Teil noch sehr tiefen Altschnee schwierig zu bewältigen und erforderte erneut viel Mannschaft und Material.



Gegen 22:00 Uhr waren alle Retter und der Verletzte wieder im Tal.


05.06.2019

2-tägiger Großeinsatz im Bereich Bärgunt-Mittelalpe

Zusammen mit unseren MIttelberger Kollegen und auch Spezialisten aus St. Johann in Tirol waren wir 2 Tage im Einsatz um 2 abgestürzte Wanderer zu bergen.



Offizielle Pressemitteilung der Polizei:



Im Zuge einer groß angelegten Suchaktion konnten die beiden Wanderer aus Deutschland, eine 40-jährige Frau und ihr 41-jähriger Lebenspartner im Laufe des frühen Nachmittags, ca. 30 m abwärts des Schneelochs, in welches sie gestürzt waren, lokalisiert werden. Beide Verunglückten konnten gegen 14.00 Uhr nur mehr tot geborgen werden. Die genaue Todesursache ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

An der Suchaktion waren 42 Personen der Bergrettungen Mittelberg/Hirschegg, Riezlern und Warth, drei Personen der Bergrettung St. Johann mit sog. Dampfsonde, zwei Beamte der Alpinpolizei, zwei Personen mit einem Lawinensuchhund, eine Person mit einem Leichenspürhund, drei Canyoning-Taucher mit Kanalkamera, eine lokale Firma mit einem Bagger, sowie die Hubschrauber "Libelle", "Edelweiß" und "C8" im Einsatz. Für Rückfragen vor Ort stand Bürgermeister Andy Haid zur Verfügung. Auch das Kriseninterventions-Team befand bzw. befindet sich vor Ort.


22.04.2019

Suchaktion nach Tourengeher über die Oster Feiertage

Stark gefordert waren die Ortsstellen des Kleinwalsertale am Osterwochende. Fast 24 Stunden suchten sie nach einem vermissten Tourengeher im Bereich Ifen/Gottesacker.



Pressemeldung hierzu:



Ifen/Kleinwalsertal – Im Bereich Ifen-Gottesacker wurde seit Freitagabend nach einem vermissten Schitourengeher aus dem Allgäu gesucht. Der Mann ist am Freitagvormittag mit der Ifenbahn zur Bergstation aufgefahren und danach verlor sich zunächst jede Spur. Nach Eingang der Suchmeldung führte der österreichische Polizeihubschrauber Libelle umgehend Suchflüge durch, die Bergrettungen Riezlern und Mittelberg/Hirschegg gingen mit 20 Einsatzkräften in das Gebiet, die Einsatzkräfte wurden zudem von den Feuerwehren unterstützt. Teilweise wurden die Bergretter mit dem Hubschrauber ins höher gelegene Einsatzgebiet geflogen. Gegen 22:30 Uhr wurde die Suche durch einen nachtflugtauglichen Spezialhubschrauber des Bundesinnenministeriums (Libelle Klagenfurt) unterstützt, welcher einen Anflug von Kärnten bis ins Kleinwalsertal hatte. Mit einer Wärmebildkamera und Nachsichtgeräten wurde alles Mögliche unternommen um den vermissten Mann zu finden.  Die Suche wurde um ca. 02:00 Uhr unterbrochen.



 



Seit den frühen Morgenstunden des Samstags waren die Bergrettungen Riezlern und Mittelberg/Hirschegg, die Bergrettung Bizau aus Richtung Bregenzerwald, ein österreichischer Polizeihubschrauber sowie ein deutscher Polizeihubschrauber (Edelweiß) mit rund 40 freiwilligen Helfern im Einsatz. Der Mann konnte letztlich am Nachmittag über eine technisch aufwändige Ortung des Handys ca. 1 km nordwestlich von der Ifen Bergstation geortet und nur noch tot geborgen werden. Der geübte und ortskundige Alpinist hat offensichtlich eine Geländemulde im freien Skiraum im Bereich Gottesacker übersehen. Der Allgäuer stürzte rund zehn Meter ab und prallte in weiterer Folge gegen eine Felswand. Dabei zog er sich tödliche Kopfverletzungen zu.



Im Einsatz Standen folgende Organisationen:



Bergrettungen Riezlern, MIttelberg-Hirschegg, Bitzau



Feuerwehr Mittelberg, Riezlern



Hubschrauber Libelle Vorarlberg (RECCO Sonde), Libelle Klagenfurt (Nachtflugtauglich), Edelweiß (Hanbdyortung)



Polizei Kleinwalsertal



Gemeinde Mittelberg



Krisen Interventions Team



Bedienstete OK-Bergbahnen.


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