Aktuelle Meldungen

der Bergrettung Riezlern

28.04.2017

Bergetau Fortbildung Christoph 17

Zweimal im Jahr findet bei der Bergwacht Allgäu eine Bergetaufortbildung mit dem Hubschrauber Christoph 17 statt.
Da auch jeweils 2 Alpinausbilder der Begrettungs Ortsstellen im Kleinwalsertal für diese Manöver zertifiziert sind, steht jedes Frühjahr und Herbst eine Übung an.
Diesmal fand die Übung in Oberstdorf statt und unser Ausbildungsleiter Daniel sowie Samuel von der Bergrettung Mittelberg-Hirschegg nahmen an der Fortbildung teil.
Bei einer Bergetaufortbildung nach deutschem System übernimmt der Bergretter das komplette Verfahren am Tau und spricht auch den Hubschrauber ein. Da Christoph 17 bei uns im Tal häufiger zum Einsatz kommt sind diese Fortildungen sehr wichtig.
Vielen Dank an Robert Niederwolfsgruber Photografie für die Fotos, die Crew des Christoph 17 und die Bergwacht Allgäu die uns diese Übungen ermöglichen.
11.04.2017

Im Hochgebirge nach wie vor geschlossene Schneedecke

Die Bergrettung weißt darauf hin das im Hochgebirge nach wie vor winterliche Verhältnisse vorzufinden sind.

Immer wieder müssen Wanderer gerade in den Übergangsmonaten gerettet werden weil sie die Schneelage im Hochgebirge unterschätzen.


So geschehen am Wochenende bei unseren Kollegen in Oberstdorf und Mittelberg:


Einsatz in Oberstdorf


Einsatz in Mittelberg


Die Bergrettung empfiehlt die Tour genau zu planen und sich vorab über die Verhältnisse im Hochgebirge zu informieren. Der Frühling in den Tallagen verführt oft zu verfrühten Touren im Hochgebirge. Hier sind bis in den Sommer hinein noch große Schneefelder und teilweise auch Lawinengefahr vorzufinden. Aktuell ist oberhalb von 1600m mit einer geschlossenen Schneedecke zu rechnen.

27.01.2017

Alpine Notlage an der roten Wand

Am 26.1.207 wurde die Ortsstelle Riezlern zusammen mit dem Hubschrauber Gallus 1 zu einer alpinen Notlage alarmiert.

Auszug aus dem Polizeibericht:


Am 26.01.2017 gegen 16:30 Uhr bestiegen zwei deutsche Urlauber den Grat von der Bergstation der Kanzelwandbahn Richtung Gehrenspitze. Auf halber Strecke auf dem Grat schnallte sich der 30-jährige Wintersportler seine Alpinschi und sein 32-jähriger Begleiter sein Snowboard an. Beide fuhren danach in den Westhang, die sogenannte "Rote Wand" ein. Der voraus fahrende 30-jährige Schifahrer stürzte daraufhin über einen 20 Meter hohen Felsvorsprung ab; der hinterher fahrende 32-jährige Snowboardfahrer konnte einen Absturz gerade noch verhindern. Er konnte sich an einem dünnen Baum festhalten. Mit seinem Handy verständigte er einen Bekannten; dieser alarmierte die Rettungskräfte.


Die Bergrettung Riezlern konnte in Zusammenarbeit mit dem Hubschrauber Gallus 1  beide Personen im allerletzten Licht des Tages aus der Wand retten und ins Tal fliegen. Mehrere Teams wurden dazu per Tau in die Wand geflogen und konnten zunächst beide Personen sichern und für die Taubergung vorbereiten. Desweiteren wurde alles für eine große terrestrische Rettungsaktion vorbereitet da nicht klar war ob eine Bergung per Hubschrauber aufgrund einsetzender Dunkelheit noch mögllich war. Hierzu wurde auch die Nachbarortsstelle Mittelberg-Hirschegg alarmiert.


Es standen insgesamt 15 Bergretter der NAH Gallus 1, die Betankungsmannschaft, der RTW der Walser Rettung und ein terrestrischer Notarzt im Einsatz.


 

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